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Wasserqualität Alter Rhein (Gebiet Rheintal / Bodensee)

Geringere Belastung durch Ausbau ARA Altenrhein und Rosenbergsau

Der Alte Rhein wird heute durch die ARA Altenrhein deutlich weniger belastet als vor deren Ausbau. Die Auswirkungen der ARA auf die chemische Wasserqualität im Mündungsbereich sind nur noch gering und führen in der Regel nicht mehr zu einer meßbaren Belastungszunahme.

Der Ausbau der obenliegenden ARA Rosenbergsau in Au hat zudem eine deutliche Verringerung der Vorbelastung des Gewässers bewirkt. Dem Alten Rhein kann heute bezüglich seiner chemischen Wasserqualität (Ammonium, Nitrit, Phosphor, DOC) auf der ganzen Strecke ein "guter Zustand" attestiert werden.

Die Verdoppelung der hydraulischen Kapazität der ARA Altenrhein und umfangreiche Maßnahmen bei Aussenanlagen im Kanalnetz führen zudem zu einer Reduktion der bei Regenwetter in die Gewässer entlasteten Abwassermengen von 85%.

Auch die Häufigkeit von Entlastungen ist dadurch stark gesunken. Neben der verbesserten Reinigungsleistung der ARA ermöglichen diese Massnahmen zusätzlich eine grosse Verringerung der Gewässerbelastung.

Verbesserung auch bei der Badewasserqualität

Die neue Filtrationsstufe auf der ARA Altenrhein ermöglicht auch bezüglich der Bakterienzahlen eine bessere Reinigungsleistung.

Die verbleibende Belastung wirkt sich aufgrund der baulichen Maßnahmen des Projektes "Endgestaltung Alter Rhein" im Mündungsbereich nach den vorliegenden Befunden nicht mehr negativ auf die Badewasserqualität am Vorarlberger Rheinspitz aus.

(Mai 2008)


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