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28.X.2008 - Schlüsselressource Wasser - Der Schweizer Beitrag zur Wasserverwaltung in Zentralasien

Bern - Die Jahreskonferenz der Schweizer Ostzusammenarbeit findet statt am 7. November 2008, 10h45 bis 16h15, im Landhaus in Solothurn.
 
Wasser ist eine Schlüsselressource im Entwicklungsprozeß. Besonders gilt dies für Zentralasien, wo Wasser zunehmend knapp wird. Erhöhtes Konfliktpotential, steigende Nahrungsmittelpreise und ökologische Krisen sind die Folgen.
 
Wasser ist ein Schwerpunkt des gemeinsamen Engagements von DEZA und SECO in Kirgisistan, Tadschikistan und Usbekistan. Denn ein nachhaltiges und zugleich effizientere Wasserverwaltung ist für die Zukunft Zentralasiens entscheidend.

An der Jahreskonferenz der Schweizer Ostzusammenarbeit vom 7. November in Solothurn erklärt Victor Dukhovni, Direktor des wissenschaftlichen Informationszentrums der "Interstate Coordination Water Commission" in Zentralasien, warum es den zentralasiatischen Staaten so schwerfällt, sich auf eine regionales Wassermanagement zu einigen.
 
Johannes Linn, Exekutivdirektor am "Wolfensohn Center for Development", Washington D.C., erläutert die Ursachen der drohenden Wasser- und Energiekrise des kommenden Winters, und geht auf Konflikt- und Lösungsszenarien ein.

Die Bundesrätinnen Doris Leuthard und Micheline Calmy-Rey unterstreichen die Bedeutung der Ostzusammenarbeit für die Wirtschafts- und Außenpolitik der Schweiz. Weitere Referenten und eine mehrteilige Bildreportage zeigen auf, welchen Beitrag SECO und DEZA in den Bereichen Trinkwasser, Energie, Bewässerung und Wasserverwaltung leisten.
 
Daß auch die Schweiz Probleme in diesen Bereichen kennt, bringt Martin Würsten, Chef des Umweltamtes des Kantons Solothurn, zum Ausdruck. (SPA)

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